25.9.14

eine essbare landschaft

vergangenes wochenende war ich mit den kindern zelten. nicht einfach irgendwo, sondern auf einer herrlichen obstwiese, die ein ehemaliger wg-mitbewohner gekauft hat. der vorbesitzer hatte das grundstück geerbt, ausgeschlachtet und dann mit einigem unrat verwildern lassen. 

die neuen besitzer schätzen das grundstück sehr, und führen es mit bedacht zurück in einen blühenden, naturbelassenen obstgarten. ein paradies für insekten und vögel, aber auch für den geplagten stadtmenschen. hier kann man zur ruhe kommen.

natürlich bringt so ein grundstück auch viel arbeit: bäume schneiden, hecken stutzen, beerensträucher hochbinden, junge bäume pflanzen, wässern, und natürlich ernten. in diesem jahr allein schon 1,5t äpfel, oder 700 liter apfelsaft. das mähen des grases wird glücklicherweise von schafen erledigt. diese halten nicht nur das gras kurz und düngen den boden, sie fressen auch das fallobst und knabbern aufkommende sträucher ab.   

was tun mit all dem leckeren obst, den beeren, pilzen und nüssen? katherine hat viele wunderbare rezepte dafür parat. ein besuch ihres blogs 'an edible landscape' lohnt in jedem fall!    

die kinder konnten viel neues entdecken und sich zwischen den spätsommerlichen gewitterschauern austoben. der hit war das stauben der bovisten, wenn man darauf tritt. am nachmittag kamen noch 230 schafe, das war ein tolles erlebnis. feuerchen und grillen am abend, sterne betrachten und todmüde in den schlafsack. die papas haben noch eine weile ins feuer geschaut und lokale gerstenerzeugnisse genossen. winwinwin situation für alle, gerne wieder :-)  

1 Kommentar:

theculinaryscribe hat gesagt…

You are welcome any time Mudshark and the Minis :)